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Vereinschronik

1839 war das Gründungsjahr des

„SINGVEREIN NIEDERWÖLLSTADT“

Am 12. April 1879 versammelten sich 23 Bürger Nieder-Wöllstadts und gründeten den Gesangverein

“FROHSINN"

 NIEDER-WÖLLSTADT

Im Jahre 1907 wurde der Verein

“GESANGVEREIN SÄNGERLUST“

gegründet.

Am 23. Juli 1839 fand in Laubach das erste “Wetterauer Sängerfest“ statt. Die Anregung zur Gründung kam sicher von dorther. Diese Gründung war die erste Vereinsgründung in Nieder-Wöllstadt überhaupt.

1864 kam das 25-jährige Vereinsjubiläum. Aus diesem Grund wurde ein Sängerfest veranstalt und man gab sich den Namen “Concordia“.

In diesen Jahren wurde die Vereinsfahne angeschafft, welche sich mit der Inschrift: „In Freud und Leid zum Lied bereit- Nieder-Wöllstädter Gesangverein“ noch im Besitz des heutigen Gesangvereins befindet.

1889 feierte der Gesangverein “Concordia 1839“ sein 50-jähriges Bestehen.

Im Juni 1914, kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges feierte der Verein sein 75-jähriges Jubiläum. Der 1. Weltkrieg bewirkte eine ungewollte Unterbrechung der Vereinstätigkeit. Im Jahre 1918 begann die Wiederaufnahme der Sängertätigkeiten, in deren Sängerreihen große Lücken vorhanden waren.

1882 wurde eine Fahne beschafft (die sich noch heute im Besitz des Männerchor 1839 befindet).

Am 18. Juli 1911 nahm der Verein erstmals an einem großen Gesangswettstreit teil und errang den 1. Klassenpreis sowie den Klassenehrenpreis.

Im Jahre 1912 gab der Verein ein Fest oder eine Feier aus Anlass des 30-jährigen Fahnenjubiläums. Das damalige Singstundenlokal ist heute das Feuerwehrgerätehaus in der Schulstraße.

In den nächsten Jahren nahm man an des öfteren an Sänger-Wettstreiten teil und gewann viele Preise.

Zu seinem 50-jährigen Geburtstag (1929) feierte der Verein ein “Goldenes Vereinsjubiläum“.

1930 nahm der Verein am Sängerfest des Arbeiter-Gesangvereins “Sängerlust“ teil.

Während des 1. Weltkrieges kam die Sängertätigkeit zum Erliegen, wurde aber alsbald nach dem Ende des Krieges wieder aufgenommen.

Im Jahre 1919 änderte der Verein seinen Namen in

“Arbeitergesangverein Sängerlust“.

In den Zwanzigern und Anfang der Dreißiger Jahre besaß der Verein auch einen “Gemischten Chor“.

Die einzige überregionale Veranstaltung der Sängerlust, von der man weiß, war das Sängerfest im Juli 1930, an der auch der Gesangverein “Frohsinn“ teil nahm.

Im Jahre 1933 schlossen sich unter Einfluss eines politisch gesteuerten Gleichschaltungsbestrebens, wie vielerorts in Deutschland, die beiden Gesangvereine “Concordia 1839“ und “Frohsinn 1879“ zu einem Verein zusammen.

Es entstand der “Männerchor 1839 Nieder-Wöllstadt“.

Im Juli des Jahres 1939 trafen sich 2000 Sänger und feierten mit dem Männerchor das 100-jährige Bestehen, unter dem Motto: „100 Jahre Männerchorgesang in der Wetterau“.

Im Februar 1940 fand noch eine Jahreshauptversammlung statt. Die in der Heimat verbliebenen Sänger trafen sich regelmäßig um Gedankenaustausch mit den Fronturlaubern und verteilten bei dieser Gelegenheit kleinere Geschenke an die Kameraden.

Die sängerische Tätigkeit beschränkte sich in dieser Zeit auf einzelne Ständchen in Bad Nauheimer Lazaretten.

Das letzte dieser Art fand im Jahr 1943 statt.

Im Jahre 1933 wurde der Arbeitergesangverein Sängerlust vom NS-Regime aufgelöst.

Jegliche weitere Betätigung wurde verboten. Die Vereinsfahnen, sowie das Vereinseigentum wurden von den Nazis verbrannt.

Ein Teil der Sänger schloss sich dem neu gegründeten “Männerchor 1839 Nieder-Wöllstadt“ an.

Kurze Zeit nach dem Krieg, regte sich bei den meisten ehemaligen “Concordia-Sängern“ der Wunsch ihren alten Gesangverein wieder aufleben zu lassen.

Oktober 1951 konstituierte sich wieder der Gesangverein

“Concordia 1839“

als eigenständiger Verein.

Im Jahre 1954 veranstalte die Concordia ihren ersten größeren Liedertag.

In dieser Zeit wurde dem Verein eine besondere Ehrung durch die Verleihung der “Zelter-Plakette für besondere Verdienste um den Deutschen Chorgesang" zu Teil.

Einen ganz besonderen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte brachte das Jahr 1963 mit der Gründung der „Concordia-Finken“.

Am 23. September 1945 gab der Beigeordnete Schultheiß bekannt, dass für die Gemeinde Nieder-Wöllstadt ein Gesangverein wieder zugelassen sei.

Am 3. Oktober 1945 fand die erste Singstunde nach dem zweiten Weltkrieg statt.

Der Männerchor 1839 veranstaltete am 2. Weihnachtsfeiertag 1945 ein Volksliederkonzert.

Am 31. März 1946 nahm man die Tradition des Theaterspielens wieder auf.

Der erste Liedertag des Vereins nach dem Krieg war am 20. Juli 1947.

Der erste Maskenball wurde am 01.02.1948 durchgeführt.

115 Jahre Männergesang in Nieder-Wöllstadt, war das Motto des 1. Sängerfestes nach dem Krieg.

Am 18. Dezember 1960 wurde dem Verein die „Zelter-Plakette“ verliehen.

Zu dieser Zeit vollzog man einen Vereinslokalwechsel: Die Gaststätte „Zur Alten Post“ war fortan das Vereinslokal des Männerchores.

Im Jahre 1964 feierten die beiden Nieder-Wöllstädter Gesangvereine ihr 125-jähriges Jubiläum, das unter dem Motto

“125 Jahre Chorgesang in Nieder-Wöllstadt“ stand.

1966 Einweihung des Bürgerhauses und der Fritz-Erler-Schule unter Beteiligung des Gesangvereins “Concordia“.

Die Jahre 1967 bis 1978 waren bestimmt von kontinuierlichem Singstundenbetrieb, zünftigen Vatertagsveranstaltungen und glanzvollen Concordia-Bällen.

1966 Einweihung des Bürgerhauses und der Fritz-Erler-Schule unter Beteiligung des Gesangvereins “Männerchor 1839“.

In den nächsten Jahren zahlreiche Teilnahme bei Wertungssingen, Pokalwertungssingen u.a.

Im Jahre 1979 feierte man gemeinsam sein 140-jähriges Bestehen.In einer kleinen harmonischen Zeltveranstaltung wurde dieses Jubiläum gefeiert.

1984 entstand der sogenannte Hölzle-Saal, der als Übungslokal und Vereinsheim genutzt wird.

Einen weiteren Höhepunkt erlebt die Concordia mit der Gründung des Kinderchores am 03. März 1986.

Teilnahme an einigen Sängerwettstreiten, sowie Pokalpunktwertungssingen. 1987 Wechsel des Übungslokals in den 1. Stock des Feuerwehrgerätehauses.

Alle Vereinsplanungen der Jahre 1987 und 1988 standen bereits ganz im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums im Juni des Jahres 1989. Seit November 1988 fanden im wöchentlichen Dirigentenwechsel gemeinsame Singstunden statt, um beim 150-jährigen Jubiläum auch gemeinsam auftreten zu können.

1989 Neuformierung der Concordia-Finken. Junge Männer treten die Nachfolge der von nun sogenannten Altfinken an.

1991 Gründung des Jugendchores “Concordia-Melodies“.

1994 Gründung des Frauenchores.

Teilnahme an Wertungssingen u.ä.

Für das 160-jährige Vereinsjubiläum in 1999 richtet man einen gemeinsamen Familienabend im März aus.

Jeder Verein hat trotzdem noch einmal eine eigene Veranstaltung.

Im Jahr 2000 nehmen die Sänger des Männerchores 1839 an den Singstunden der Concordia teil.

Der Männerchor 1839 und der Gesangverein Concordia verschmelzen im Jahre 2002 zum

Nieder-Wöllstädter Gesangverein gegr. 1839 “Concordia“ e.V.